eigenes Stiftungshaus – ein Traum zum Greifen nah!

eines Tages…

An einem ruhigen Nachmittag klingelte das Telefon. Es war ein Freund der Stiftung, der mir eine Nummer gab, von einer Person, die einen alles verändernden Vorschlag hatte. Obwohl das Haus, über das wir sprachen, sehr weit vom Sitz der Stiftung in Poznań entfernt war, stellte sich zu meiner Überraschung heraus, dass es sich ganz in der Nähe meines Hauses befand.

Herr Jacek lud mich in sein Haus ein – ein Ort, der drei Jahre lang leer stand und darauf wartete, dass jemand ihm neues Leben einhauchte. Das Haus war schön, wenn auch traurig, von der Zeit gezeichnet und bedurfte einer gründlichen Renovierung: das Dach musste ersetzt, die Zimmer erneuert und die Ölheizung durch eine moderne Heizung ersetzt werden. Daneben erstreckte sich ein Hof und ein großer Garten – ein Raum voller Möglichkeiten.

Herr Jacek wohnte gleich nebenan und sprach mit großer Wehmut von dem Haus – es war ein Erbstück, das Vermächtnis seiner Vorfahren. Aber sein Herz sagte ihm, dass dieser Ort etwas Größerem dienen solle. Er wollte es unserer Stiftung schenken. Dieser Moment war für mich wie ein Hoffnungsschimmer – ein großes Geschenk, eine Chance, etwas Besonderes zu schaffen.

Die Entscheidung fiel nicht leicht, denn hinter dem Haus stehen sieben Erben, die aber alle zugestimmt haben, dass diese Immobilie unserer Mission zugutekommt. Es ist ein Dorf, ein Ort voller Ruhe und Stille, nur eine Viertelstunde vom See entfernt, ideal als Zufluchtsort für diejenigen, die Sicherheit und Unterstützung brauchen.

Wir haben uns damals entschlossen, dieses Haus zu einer Zuflucht für obdachlose Menschen in der Krise zu machen, die im Ruhestand sind oder feste Leistungen erhalten, damit sie unter würdigen Bedingungen leben und an den Lebenshaltungskosten teilhaben können. Dies wird ein Ort sein, an dem unsere Schützlinge, die bald in den Ruhestand gehen, ihre Genesung fortsetzen können, ohne ein neues Zuhause suchen zu müssen.

Doch Fragen und Zweifel blieben. Woher sollen wir das Geld für eine so kostspielige Renovierung nehmen? Wie sollen wir gleichzeitig vier Häuser des Heiligen Lazarus und die Blumenruhestätte der Heiligen Rita unterhalten – Orte, die schon heute 11 Frauen und 40 Männern ein Dach über dem Kopf bieten?

Heute wende ich mich an Sie mit der Bitte um Ihre Meinung und Unterstützung. Lohnt es sich, dieses Risiko einzugehen und darauf zu vertrauen, dass wir gemeinsam ein neues, hoffnungsvolles Zuhause schaffen können? Sind Sie als Spender bereit, Ihre Hilfe um ein paar, vielleicht ein Dutzend Złoty, zu erhöhen? Damit wir alle in einigen Jahren gemeinsam die Eröffnung dieses außergewöhnlichen Ortes genießen können, der nicht nur ein Haus aus Mauern und Dach sein wird, sondern aus menschlichem Herzen.

Maciej Białka
Vorsitzender der Stiftung Dobro się Niesie
Tel. 508 633 850
maciej@dobrosieniesie.pl

Alle in diesem Artikel verwendeten Fotos sind Eigentum der Stiftung Dobro się Niesie

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